News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

22.05.2024 14:23 Uhr

Natürlicher Klimaschutz: Neues Wasser auf alten Wegen

Auen gehören nicht nur zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Sie verbessern auch die Wasserqualität und leisten einen wichtigen Beitrag zum Hochwasser- und Klimaschutz. Allerdings hat der Mensch viele Flusslandschaften so stark verändert, dass sie diese wichtigen Leistungen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erbringen können. Doch dabei muss es nicht bleiben. Das kürzlich abgeschlossene Projekt „Lebendige Luppe“ zeigt, wie solche Auen selbst in Großstädten wieder zu lebendigen und funktionsfähigen Ökosystemen werden können. Ein Team des UFZ und der Universität Leipzig hat das Vorhaben zwischen Leipzig und Schkeuditz wissenschaftlich begleitet.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

22.05.2024 12:38 Uhr

Wurzel als Schlüssel zu dürretoleranterem Mais

Mais kommt mit sehr unterschiedlichen Standortbedingungen zurecht. Eine internationale Studie unter Federführung der Universität Bonn zeigt nun, welche wichtige Bedeutung dabei sein Wurzelsystem spielt. Die Forschenden haben mehr als 9.000 Sorten analysiert. Dabei zeigte sich, dass sich die Wurzeln stark unterscheiden - je nachdem, wie trocken der Standort ist, für den die jeweilige Sorte gezüchtet wurde. Sie konnten zudem ein Gen identifizieren, dass bei dieser Anpassung eine Rolle spielt. Möglicherweise ist es ein Schlüssel für die Entwicklung von Sorten, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Zeitschrift Nature Genetics erschienen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

22.05.2024 11:31 Uhr

Dem Wasser auf der Spur – „Bodenfeuchte-Netzwerk Brandenburg“ startet

Brandenburg kann künftig auf mehr Wissen zur Verteilung des Wassers im Boden hoffen. Denn mit dem „Bodenfeuchte-Netzwerk Brandenburg“, das jetzt seine Arbeit aufgenommen hat, werden erstmals großflächig Daten zur Bodenfeuchte im Land erhoben. Möglich macht dies das sogenannte „Cosmic-Ray Neutron Sensing“ (CRNS), bei dem oberirdische Messstationen Daten zu Flächen von je fünf bis zehn Hektar in der oberen Bodenschicht sammeln. Initiiert wurde das Netzwerk von Sascha Oswald, Professor für Wasser- und Stofftransport in Landschaften an der Universität Potsdam, gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

22.05.2024 09:43 Uhr

Neue Genomtechniken und Tiertransporte: Zwei wichtige Agrardossiers blieben auf der Strecke

Das Scheitern des EU-Gesetzgebers, bis Ende 2023 eine umfassende Reform der Pestizidgesetzgebung zu verabschieden, steht sinnbildlich für die Schwierigkeiten, den Green Deal in die EU-Agrar- und Ernährungspolitik zu integrieren.

Quelle: EURACTIV

22.05.2024 04:00 Uhr

Wie aus wiedervernässten Mooren landwirtschaftliche Nutzflächen werden können

Die Initiative „toMOORow“ und die „Allianz der Pioniere“ bündeln ihre Kräfte, um wiedervernässte Moore als natürliche Verbündete für den aktiven Klimaschutz zu nutzen. Auch toom Baumarkt setzt mit der Einführung torffreier Erden ein Zeichen für Nachhaltigkeit. Unterstützt vom BMEL und BMUV sollen neue Bewirtschaftungsformen wie die Paludikultur dazu beitragen, alternative Einkommensquellen für Landwirt:innen und regionale Rohstoffressourcen für Unternehmen zu schaffen.

Quelle: UmweltDialog

22.05.2024 04:00 Uhr

Wiedervernässung von Mooren für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit

Die „Allianz der Pioniere“ verfolgt das Ziel, Moore wieder zu vernässen und gleichzeitig für (land-)wirtschaftliche Zwecke zu nutzen. In Zusammenarbeit mit 13 anderen Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen wird toom zukünftig gemeinsam mit Landwirtschaft und Wissenschaft Pilotprojekte starten und skalierbare Wertschöpfungsketten auf Basis von Paludi-Biomasse aufbauen.

Quelle: UmweltDialog

22.05.2024 01:00 Uhr

Waldinventur per Drohne und KI

Im Kampf gegen den Klimawandel sind Mangroven wichtige Verbündete; sie speichern bis zu fünfmal mehr Treibhausgase als andere Bäume. Dank einer von Forschenden aus Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance entwickelten Methode lässt sich der Bestand der Mangrovenwälder detailliert erfassen – und damit besser schützen.

Quelle: UmweltDialog

21.05.2024 17:58 Uhr

Pressefotos BRIESE-Preis 2023: Von der Entdeckung, dass Braunalgenschleim beim Klimaschutz hilft

Hagen Buck-Wiese erhält den BRIESE-Preis für Meeresforschung 2023. Die Jury würdigt damit seine herausragende Forschung, die wesentlich zum Verständnis beiträgt, was mit Kohlenhydraten geschieht, die Meeresalgen durch Photosynthese bilden, und ob der darin gebundene Kohlenstoff langfristig der Atmosphäre entzogen wird. Buck-Wiese zeigte erstmals, dass Braunalgen als Schleimstoff ein langlebiges Zuckerpolymer ausscheiden, das kaum bakteriell zersetzt wird und so im Meer zur effizienten und damit klimaschützenden Kohlenstoffsenke wird. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Briese-Reederei gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

21.05.2024 15:15 Uhr

BRIESE-Preis 2023: Von der Entdeckung, dass Braunalgenschleim beim Klimaschutz hilft

Hagen Buck-Wiese erhält den BRIESE-Preis für Meeresforschung 2023. Die Jury würdigt damit seine herausragende Forschung, die wesentlich zum Verständnis beiträgt, was mit Kohlenhydraten geschieht, die Meeresalgen durch Photosynthese bilden, und ob der darin gebundene Kohlenstoff langfristig der Atmosphäre entzogen wird. Buck-Wiese zeigte erstmals, dass Braunalgen als Schleimstoff ein langlebiges Zuckerpolymer ausscheiden, das kaum bakteriell zersetzt wird und so im Meer zur effizienten und damit klimaschützenden Kohlenstoffsenke wird. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Briese-Reederei gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

21.05.2024 12:12 Uhr

Lösungen für klimaresiliente Agrarlandschaften im südlichen Afrika

Im südlichen Afrika beeinträchtigt der Klimawandel Viehhaltung, Ackerbau und Fischfang und damit die Ernährungssicherheit für eine weiterhin schnell wachsende Bevölkerung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im deutsch-afrikanischen Forschungsprojekt „Spaces“ haben nun Lösungsansätze veröffentlicht, wie Menschen mit längeren und intensiveren Dürreperioden, Hitzewellen, Bodendegradation, veränderten Ozeanströmungen und anderen Folgen des Klimawandels auf Agrarlandschaften besser umgehen können. Der englischsprachige Sammelband umfasst insgesamt fast 1000 Seiten. Daran beteiligt waren auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

21.05.2024 10:06 Uhr

Biodiversität auf dem Jägerberg: Leopoldina mit Workshop, Führungen und Vortrag beim Langen Tag der StadtNatur

Welche Pflanzen und Tiere leben im Park rund um den Hauptsitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle? Und warum kann Biodiversität das Wohlbefinden steigern? Diesen Fragen können Besucherinnen und Besucher am Freitag, 31. Mai, ab 13 Uhr nachgehen. An diesem Nachmittag beteiligt sich die Leopoldina mit einem Workshop, Führungen und einem Vortrag am stadtweiten Langen Tag der StadtNatur.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

20.05.2024 04:20 Uhr

Globale Orangensaft-Krise verschärft sich

Mit einem geschätzten Rückgang von rund 25 % im Vergleich zum Vorjahr meldet Brasilien die schlechteste Ernte seit 36 Jahren. Rohstoffbörsen reagieren mit 150 % Aufpreis.

Quelle: top agrar online

17.05.2024 18:19 Uhr

Sind Wissenschaftler legitime Antreiber der Klimawende?

Hochbetrieb auf dem Frankfurter Flughafen: Wie werden wir fliegen, wenn wir klimafreundlich reisen?

Forscher verzweifeln an der Politik, Luftfahrtexperten treten auf die Erwartungsbremse, und die Sorge vor schlechter Wissenschaft durch Aktivismus wächst. Schwächt das den Klimaschutz?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

17.05.2024 16:34 Uhr

Studiengang Angewandte Biotechnologie öffnet Wege zu nachhaltigen Technologien

Die Angewandte Biotechnologie ist ein dynamisches Feld, das eine Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Verfahrenstechnik bildet. Spezialisten in diesem Bereich spielen eine entscheidende Rolle dabei, biotechnologische Prozesse zu optimieren und nachhaltig zu gestalten. Dies umfasst ein breites Spektrum an Anwendungen – von der Entwicklung umweltfreundlicher Produktionsmethoden bis hin zur Herstellung von biobasierten Materialien und Therapeutika. Die Hochschule Biberach (HBC) hat auf diese sich ändernden Anforderungen reagiert und ihren Studiengang Industrielle Biotechnologie neu ausgerichtet.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.05.2024 11:40 Uhr

Nährstoffverfügbarkeit bedingt Widerstandsfähigkeit von Tropenwäldern

Tropenwälder sind hochproduktive Ökosysteme, die fast die Hälfte der weltweiten Kohlenstoffsenke der Wälder ausmachen. Wenn die Tropenwälder nicht mehr in der Lage sind, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, könnten die Auswirkungen des Klimawandels noch gravierender werden. In jüngster Zeit hat sich herausgestellt, dass diese Wälder nährstoffarm sind, was ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber saisonalen Dürren und die Geschwindigkeit, mit der sie der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen können, beeinträchtigen kann. Diese Abläufe hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen im Budongo-Wald in Uganda untersucht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.05.2024 11:01 Uhr

Auf dem Weg zu guten Kompromissen? Die neuen genomischen Techniken auf der politischen Agenda

Lange hat es gedauert, bis es in Europa gelang, für die Neuen Genomischen Techniken (NGT) der Pflanzenzüchtung eine Neuregulierung vorzuschlagen. Noch ist die Diskussion nicht abgeschlossen.

Quelle: Forum Grüne Vernunft