Biosicherheit

gv-Mais / gv-Raps

Abbauverhalten von Phosphinothricin in sensitiven und transgenen Mais- und Rapszellen sowie in ganzen Pflanzen

Koordinator: Dr. Gabriele Engelhardt – Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Projektbeschreibung

In transgenen herbizidresistenten Pflanzen ist im Vergleich zu konventionellen Pflanzen nach Anwendung des Komplementärherbizids mit einem veränderten Abbauverhalten zu rechnen. Am Beispiel von Raps- und Maispflanzen mit einer gentechnisch vermittelten Resistenz gegen das Herbizid Glufosinat (Wirkstoff Phosphinothricin) wurden in diesem Projekt folgende Fragen untersucht:

  • Gibt es Unterschiede im Abbau von Glufosinat in transgenen Pflanzen im Vergleich zu konventionellen Pflanzen?
  • Wie sind die Rückstände in den verschiedenen Pflanzenteilen verteilt?
  • Unterscheiden sich D- und L-Form des Wirkstoffs in ihrer Abbaubarkeit? Welche Rolle spielt es, ob der Abbau in Zellkulturen oder in ganzen Pflanzen im Freiland stattfindet? (Verschiedene Moleküle gibt es in zwei Varianten, die sich in ihrer räumlichen Form unterscheiden: die rechtsdrehende (D-) und die linksdrehende (L-) Form. Beide Varianten haben oft eine unterschiedliche Wirkung, die Mischung beider im Verhältnis 1:1 wird Racemat genannt.)
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Mais / gv-Raps

Projektlaufzeit

01.05.1997 - 30.04.2000

Förderkennzeichen

0311291

Fördersumme

Öffentlich: 201.703,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 201.703,00 €