Biosicherheit

Gentransfer

Begleitende Sicherheitsforschung zur Freisetzung gentechnisch veränderter Petunien

Koordinator: Prof. Dr. J. Schell (em.) – Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung (MPI), Abteilung Genetische Grundlagen der Pflanzenzüchtung

Projektbeschreibung

Im Jahr 1990 wurde am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln der erste Freilandversuch mit gentechnisch veränderten Pflanzen (Petunien) in Deutschland durchgeführt. Durch den Freilandversuch sollte folgende Fragestellung experimentell bearbeitet werden:

  • Kann die genetische Information von Pflanzen im Boden überdauern und falls dies so ist, kann sie in das Erbgut von Bodenbakterien eingebaut werden (horizontaler Gentransfer)?

Um diese Fragestellungen beantworten zu können, war eine Methodik zu erarbeiten, die die DNA transgener Pflanzen im natürlichen Ökosystem nachweist.
Außerdem galt es einen experimentellen Ansatz zu entwickeln, der Aussagen zur Wahrscheinlichkeit eines horizontalen Gentransfers liefert.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Gentransfer

Projektlaufzeit

01.05.1990 - 31.10.1993

Förderkennzeichen

0319454A/0

Fördersumme

Öffentlich: 402.829,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 402.829,00 €