Biosicherheit

Bt-Mais

Untersuchungen zu Kaskadeneffekten einer Bt-Toxin-Expression in Maispflanzen auf Pflanze-Herbivor-Parasitoid-Systeme am Beispiel von Blattläusen und ihren Parasitoidenkomplexen

Koordinator: Prof. Dr. Stefan Vidal – Georg-August-Universität, Institut für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz

Projektbeschreibung

Am Beispiel der häufig vorkommenden Getreideblattläuse sollten mögliche Auswirkungen der Bt-Maispflanzen auf die Wechselwirkungen zwischen Blattläusen und ihren spezialisierten Gegenspielern (Parasitoide und Hyperparasitoide) untersucht werden.
Die Populationsentwicklung der Getreideblattläuse wird durch einen ganzen Komplex von Gegenspielern reguliert. Hierzu zählen neben Marienkäfern, Schwebfliegen und anderen räuberischen Insekten insbesondere Schlupfwespen der GattungenAphidiusundPraon. Die Weibchen der ArtAphidius ervikönnen mehr als 200 Blattläuse parasitieren und mit je einem Ei belegen. Nach ein bis zwei Tagen schlüpft eine Larve, die sich vom Innern der Blattlaus ernährt. Sie durchläuft mehrere Stadien, bevor sie sich nach etwa zehn Tagen in der mittlerweile völlig ausgefressenen Blattlaushülle verpuppt und eine so genannte „Blattlausmumie“ entsteht. Nach weiteren fünf Tagen schlüpft die ausgewachsene Schlupfwespe aus der mumifizierten Blattlaus.
Diese auch als Primärparasitoide bezeichneten Gegenspieler werden wiederum selbst von Schlupfwespen attackiert. Die Sekundär- oder Hyperparasitoide parasitieren die sich in der Blattlaus entwickelnde Larve des Primärparasitoiden.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Bt-Mais

Projektlaufzeit

01.04.2001 - 31.03.2004

Förderkennzeichen

0312631B

Fördersumme

Öffentlich: 260.474,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 260.474,00 €